ZEAG treibt Repowering am Windpark Ilshofen voran

Windenergie weitergedacht

In Ilshofen-Ruppertshofen soll eine ältere Windenergieanlage durch ein modernes, leistungsfähigeres Modell ersetzt werden. Damit entwickelt die ZEAG einen bestehenden Windstandort in der Region weiter.

Windenergie hat in Ilshofen-Ruppertshofen Tradition: Bereits 2014 nahm die ZEAG dort ihre erste Windkraftanlage in der Region in Betrieb. Jetzt soll der Standort fit für die Zukunft gemacht werden indem eine ältere Anlage durch eine moderne und leistungsfähigere Windenergieanlage ersetzt wird. Der Fachbegriff dafür lautet Repowering. Geplant ist eine Windenergieanlage des Typs Enercon E-138 mit 4,26 Megawatt Leistung und einem erwarteten Jahresertrag von rund 9,8 Gigawattstunden

Aus Alt wird Neu

Dabei wird sogar ein Teil der alten Anlage zum Baustein für die neue: Das bestehende Fundament soll zerkleinert und der Beton direkt vor Ort als Unterbau für die neuen Montageflächen wiederverwendet werden. Das spart Ressourcen und reduziert Transportwege.

Die Genehmigungsbehörde hat sowohl für Rückbau als auch Neubau bereits grünes Licht erteilt. Auch der Zuschlag der Bundesnetzagentur liegt vor. Die bestehende Anlage soll 2027 zurückgebaut werden. Die Inbetriebnahme der neuen Windenergieanlage ist für 2028 geplant.

Mit dem Projekt entwickelt die ZEAG einen bestehenden Windenergiestandort in der Region weiter und schafft die Grundlage dafür, dort auch künftig erneuerbaren Strom zu erzeugen.

Das Projekt auf einen Blick

Standort: Ilshofen-Ruppertshofen im Landkreis Schwäbisch Hall
Geplante Anlage: Enercon E-138
Leistung: 4,26 Megawatt
Erwarteter Jahresertrag: rund 9,8 Gigawattstunden
Geplante Inbetriebnahme: 2028