128. Hauptversammlung der ZEAG Energie AG

 

ZEAG  mit verbessertem Ergebnis aufgrund von Sondereinflüssen

Heilbronn. Mit dem Geschäftsbericht 2016 veröffentlicht die ZEAG Energie AG den Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr. Im Gegensatz zu den Vorjahren beschränkt sich die Berichterstattung seit dem Delisting auf den Einzelabschluss. Positiv hervorzuheben ist die erneute Absatzsteigerung und die damit einhergehende Hinzugewinnung von Marktanteilen in den stagnierenden beziehungsweise rückläufigen Märkten der Endkundenbelieferung mit Strom und Gas. Dementsprechend konnten die Umsatzerlöse um 4,4 Prozent auf 161,3 Millionen Euro (Vorjahr 154,5 Millionen Euro) gesteigert werden.

Im Bereich Vertrieb ist die ZEAG in der Erreichung ihrer Wachstumsziele ein gutes Stück vorangekommen. Im Segment Strom konnte der Absatz auf 1.218 Mio. kWh (Vorjahr 1.159 Mio. kWh) gesteigert werden. Erfreulich entwickelte sich auch die Tochtergesellschaft Gasversorgung Unterland GmbH. Deren Absatz wuchs um 10 Prozent auf 515 Mio. kWh (Vorjahr 467 Mio. kWh). Die Erlöse stiegen um 1,3 auf 24,3 Millionen Euro.

„Die Steigerung auf der Absatzseite ist erfreulich. Insbesondere der stark wachsende Dienstleistungsbereich ist vielversprechend. Eine deutliche Entlastung auf der Kostenseite führt in diesem Jahr jedoch zu einem – im Verhältnis zu den Vorjahren – außergewöhnlich positiven Unternehmensergebnis“ so ZEAG-Vorstand Eckard Veil und ergänzt: „Nach den hohen Belastungen in den Vorjahren im Bereich Erzeugung konnte die ZEAG in diesem Jahr durch positive Sondereffekte von entsprechenden Entlastungen profitieren, welche die Entwicklungen in den anderen Geschäftsbereichen Netz und Vertrieb deutlich überlagerten. In der Zukunft wird dem operativen Geschäft eine deutlich höhere Gewichtung zukommen.“

Die Aufwendungen für den Strombezug verringerten sich um 25,8 Mio. € auf 80,9 Mio. € (Vorjahr 106,7 Mio. €). Ursächlich waren im Wesentlichen außerordentliche Effekte im Zusammenhang mit der Kostenverrechnung für unseren Erzeugungsanteil am Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar (GKN). Nach den hohen Verrechnungen in den Vorjahren kam es im Berichtsjahr zu gegenläufigen Effekten, welche u. a. aus der im Nachgang zur KFK-Gesetzgebung erfolgten Anpassung bei den verbleibenden Rückstellungen für Stilllegungs- und Rückbauverpflichtungen resultieren.

Ergebnis 2016

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) erreichte 30,5 Mio. € und schließt damit um 30,4 Mio. € über dem des Vorjahres (0,1 Mio. €). Ursächlich für diese deutliche Steigerung waren insbesondere rückläufige Aufwendungen für den Strombezug sowie außerordentlich hohe Erträge aus der Veräußerung von Vermögenswerten.

Investitionen

Nach 16,1 Mio. € im Vorjahr wurden im Berichtsjahr 5,8 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Im Berichtsjahr lagen die Schwerpunkte unserer Investitionen in den Wachstumsfeldern Wärmeversorgung und Telekommunikation. In diesen Bereichen wurden Investitionen in Höhe von 4,3 Mio. € getätigt. Im Vorjahr wurden in diesem Bereich insbesondere für die Fertigstellung unseres Heizwerks in der Badstraße, Heilbronn, 4,4 Mio. € investiert. Die Investitionstätigkeit für den Ausbau und die Erneuerung unseres Stromverteilungsnetzes (0,6 Mio. €; Vorjahr 0,7 Mio. €) veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich.

Hauptversammlung und Dividendenvorschlag

Die Hauptversammlung der Gesellschaft findet am 16. Mai 2017 im Konzert- und Kongresszentrum „Harmonie“ in Heilbronn statt. Den Aktionären wird dabei unter anderem die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr erhöhten Dividende von 2,80 € je Aktie gegenüber dem Vorjahr (1,00 €) vorgeschlagen.

Zukünftige Entwicklung und Unternehmensziele

Als regionales, vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen bietet die ZEAG ihren Kunden die Lieferung von Energie und Infrastrukturdienstleistungen an. Die in der Region verankerte Marke »ZEAG Energie« steht für kundenorientierten Service, regionale Kompetenz und langfristig erworbenes Betreiber- Know-how. Die definierten Unternehmensziele und Strategien werden konsequent weiter verfolgt. Diese sind nach den Wertschöpfungsstufen Erzeugung, Verteilung und Vertrieb gegliedert. 

Im Bereich Erzeugung geht der Ausbau der Windproduktion planmäßig und zügig voran. Bereits Ende 2017 werden Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 100 MW Strom in der Region produzieren. Der Windpark Harthäuser Wald wird um vier neuen Anlagen wachsen und dann mit insgesamt 18 Anlagen und 54 MW der größte Windpark in Baden-Württemberg sein.

Im Segment Infrastruktur/Wärmeerzeugung konnte die Energieversorgung für das Projekt Südbahnhof termingerecht fertig gestellt werden. Die leistungsfähige Heizzentrale versorgt das neue Stadtviertel Heilbronns mit Wärme. Hinzu kommt die Internet/Glasfaserversorgung für die angebundenen Haushalte. Die gemeinsame Wasserstoffproduktion  der ZEAG mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Lampoldshausen befindet sich in der Realisierungsphase.

Im Bereich Netzgeschäft konnten die in den Vorjahren gewonnenen neuen Konzessionsgebiete noch nicht integriert werden. Hintergrund waren bisher fehlende gesetzliche Regelungen für solche Übergaben, dies hat der Gesetzgeber jedoch nun konkretisiert. Die ZEAG geht davon aus, dass dies in 2017 nun geschehen kann, und sich die hieraus erwartete positive Ergebniswirkung in den Folgejahren entfaltet.

Bereits zum achten Mal in Folge wurde die ZEAG als auch die Gasversorgung Unterland als „Top-Lokalversorger“, unter anderem für ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet. „Dies bedeutet uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen“, so Eckard Veil. 

www.zeag-energie.de

128. Hauptversammlung der ZEAG Energie AG

 

ZEAG  mit verbessertem Ergebnis aufgrund von Sondereinflüssen

Heilbronn. Mit dem Geschäftsbericht 2016 veröffentlicht die ZEAG Energie AG den Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr. Im Gegensatz zu den Vorjahren beschränkt sich die Berichterstattung seit dem Delisting auf den Einzelabschluss. Positiv hervorzuheben ist die erneute Absatzsteigerung und die damit einhergehende Hinzugewinnung von Marktanteilen in den stagnierenden beziehungsweise rückläufigen Märkten der Endkundenbelieferung mit Strom und Gas. Dementsprechend konnten die Umsatzerlöse um 4,4 Prozent auf 161,3 Millionen Euro (Vorjahr 154,5 Millionen Euro) gesteigert werden.

Im Bereich Vertrieb ist die ZEAG in der Erreichung ihrer Wachstumsziele ein gutes Stück vorangekommen. Im Segment Strom konnte der Absatz auf 1.218 Mio. kWh (Vorjahr 1.159 Mio. kWh) gesteigert werden. Erfreulich entwickelte sich auch die Tochtergesellschaft Gasversorgung Unterland GmbH. Deren Absatz wuchs um 10 Prozent auf 515 Mio. kWh (Vorjahr 467 Mio. kWh). Die Erlöse stiegen um 1,3 auf 24,3 Millionen Euro.

„Die Steigerung auf der Absatzseite ist erfreulich. Insbesondere der stark wachsende Dienstleistungsbereich ist vielversprechend. Eine deutliche Entlastung auf der Kostenseite führt in diesem Jahr jedoch zu einem – im Verhältnis zu den Vorjahren – außergewöhnlich positiven Unternehmensergebnis“ so ZEAG-Vorstand Eckard Veil und ergänzt: „Nach den hohen Belastungen in den Vorjahren im Bereich Erzeugung konnte die ZEAG in diesem Jahr durch positive Sondereffekte von entsprechenden Entlastungen profitieren, welche die Entwicklungen in den anderen Geschäftsbereichen Netz und Vertrieb deutlich überlagerten. In der Zukunft wird dem operativen Geschäft eine deutlich höhere Gewichtung zukommen.“

Die Aufwendungen für den Strombezug verringerten sich um 25,8 Mio. € auf 80,9 Mio. € (Vorjahr 106,7 Mio. €). Ursächlich waren im Wesentlichen außerordentliche Effekte im Zusammenhang mit der Kostenverrechnung für unseren Erzeugungsanteil am Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar (GKN). Nach den hohen Verrechnungen in den Vorjahren kam es im Berichtsjahr zu gegenläufigen Effekten, welche u. a. aus der im Nachgang zur KFK-Gesetzgebung erfolgten Anpassung bei den verbleibenden Rückstellungen für Stilllegungs- und Rückbauverpflichtungen resultieren.

Ergebnis 2016

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) erreichte 30,5 Mio. € und schließt damit um 30,4 Mio. € über dem des Vorjahres (0,1 Mio. €). Ursächlich für diese deutliche Steigerung waren insbesondere rückläufige Aufwendungen für den Strombezug sowie außerordentlich hohe Erträge aus der Veräußerung von Vermögenswerten.

Investitionen

Nach 16,1 Mio. € im Vorjahr wurden im Berichtsjahr 5,8 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Im Berichtsjahr lagen die Schwerpunkte unserer Investitionen in den Wachstumsfeldern Wärmeversorgung und Telekommunikation. In diesen Bereichen wurden Investitionen in Höhe von 4,3 Mio. € getätigt. Im Vorjahr wurden in diesem Bereich insbesondere für die Fertigstellung unseres Heizwerks in der Badstraße, Heilbronn, 4,4 Mio. € investiert. Die Investitionstätigkeit für den Ausbau und die Erneuerung unseres Stromverteilungsnetzes (0,6 Mio. €; Vorjahr 0,7 Mio. €) veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich.

Hauptversammlung und Dividendenvorschlag

Die Hauptversammlung der Gesellschaft findet am 16. Mai 2017 im Konzert- und Kongresszentrum „Harmonie“ in Heilbronn statt. Den Aktionären wird dabei unter anderem die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr erhöhten Dividende von 2,80 € je Aktie gegenüber dem Vorjahr (1,00 €) vorgeschlagen.

Zukünftige Entwicklung und Unternehmensziele

Als regionales, vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen bietet die ZEAG ihren Kunden die Lieferung von Energie und Infrastrukturdienstleistungen an. Die in der Region verankerte Marke »ZEAG Energie« steht für kundenorientierten Service, regionale Kompetenz und langfristig erworbenes Betreiber- Know-how. Die definierten Unternehmensziele und Strategien werden konsequent weiter verfolgt. Diese sind nach den Wertschöpfungsstufen Erzeugung, Verteilung und Vertrieb gegliedert. 

Im Bereich Erzeugung geht der Ausbau der Windproduktion planmäßig und zügig voran. Bereits Ende 2017 werden Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 100 MW Strom in der Region produzieren. Der Windpark Harthäuser Wald wird um vier neuen Anlagen wachsen und dann mit insgesamt 18 Anlagen und 54 MW der größte Windpark in Baden-Württemberg sein.

Im Segment Infrastruktur/Wärmeerzeugung konnte die Energieversorgung für das Projekt Südbahnhof termingerecht fertig gestellt werden. Die leistungsfähige Heizzentrale versorgt das neue Stadtviertel Heilbronns mit Wärme. Hinzu kommt die Internet/Glasfaserversorgung für die angebundenen Haushalte. Die gemeinsame Wasserstoffproduktion  der ZEAG mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Lampoldshausen befindet sich in der Realisierungsphase.

Im Bereich Netzgeschäft konnten die in den Vorjahren gewonnenen neuen Konzessionsgebiete noch nicht integriert werden. Hintergrund waren bisher fehlende gesetzliche Regelungen für solche Übergaben, dies hat der Gesetzgeber jedoch nun konkretisiert. Die ZEAG geht davon aus, dass dies in 2017 nun geschehen kann, und sich die hieraus erwartete positive Ergebniswirkung in den Folgejahren entfaltet.

Bereits zum achten Mal in Folge wurde die ZEAG als auch die Gasversorgung Unterland als „Top-Lokalversorger“, unter anderem für ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet. „Dies bedeutet uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen“, so Eckard Veil. 

www.zeag-energie.de