H2ORIZON – Wegweisendes Wasserstoff-Projekt in der Region Heilbronn-Franken

Die ZEAG Energie AG und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln im Rahmen der Forschungsplattform H2ORIZON ein neuartiges Energiesystem. Ziel des Projektes ist es, die Stromproduktion aus dem angrenzenden Windpark Harthäuser Wald für die Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab zu nutzen.

Der so erzeugte Wasserstoff soll für verschiedene Sektoren, wie Mobilität, Wärme oder industrielle Anwendungen zur Verfügung gestellt sowie direkt an den Prüfständen des DLR Lampoldshausen genutzt werden. H2ORIZON wird damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Baden-Württemberg leisten.

Aus Wind wird Wasserstoff

Seit Ende 2015 produziert die ZEAG Energie AG im Harthäuser Wald Strom aus Windkraft und das in unmittelbarer Nähe um DLR Standort Lampoldshausen. Das DLR Lampoldshausen, das für die Prüfstände der Raketentriebwerke Wasserstoff in großen Mengen benötigt, zählt seit 50 Jahren zu den größten Wasserstoffnutzern in Europa und verfügt über nahezu unvergleichliches Know-how sowie eine einmalige Wasserstoffinfrastruktur. Bereits 2012 entstand die Idee, den regenerativ erzeugten Strom vor Ort zu nutzen, um mit Hilfe von Elektrolyse Wasserstoff zu produzieren – also Wasser in gasförmigen Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Auf diese Weise wird aus Wind »grüner Wasserstoff« mit einer nahezu makellosen CO2-Bilanz.

Die einmalige Konstellation an Kompetenz und räumlicher Nähe ermöglicht es nun, dass ZEAG und DLR einen Meilenstein in der Energiewende Baden-Württembergs in die Praxis umsetzen. Bereits Ende 2017 soll die Anlage in Betrieb genommen werden.

ZEAG investiert 5 Millionen Euro

Insgesamt wird mit einer jährlichen Wasserstoff-Produktion von 18 bis 23 Tonnen gerechnet. Ein wesentlicher Teil davon soll in die Mobilitätsanwendungen fließen, als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge. Darüber hinaus steht der »grüne« Wasserstoff auch für die Forschung und Entwicklung am Standort Lampoldshausen zur Verfügung - für die Prüfstände des DLR und weitere Industriepartner. H2ORIZON unterstützt damit den systematischen Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Baden-Württemberg.

Auch werden auf dem Gelände des DLR zwei moderne Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 1,4 MW errichtet, die testweise mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden können und damit eine innovative und zukunftsfähige Wärmeversorgung der rund 700 Arbeitsplätze sicherstellen.

Insgesamt investiert die ZEAG über 5 Mio. Euro in das Gesamtprojekt. Eine Investition, die auch der ansässigen Industrie, den Gemeinden und der Region zugutekommt, so Eckard Veil, Vorstand der ZEAG Energie AG.

Wasserstoff bietet eines der größten Speicherpotenziale

Effiziente Methoden zur Stromspeicherung stellen einen wichtigen Faktor dar, um die Energiewende mit voller Kraft vorantreiben zu können. Wasserstoff bietet, neben Erdgas (Methan) eines der größten Speicherpotenziale. Hinzu kommt, dass Wasserstoff nahezu ohne Schadstoffe zu Wasser verbrennt, keine Treibhausgase entstehen und damit in Brennzellen, wie einem Fahrzeug oder einer Heizung mit hohem Wirkungsgrad direkt eingesetzt werden kann.

Im Rahmen von H2ORIZON werden Energiesysteme entwickelt, erprobt und eingesetzt, die für die regenerative Produktion, Speicherung sowie den sinnvollen Einsatz von Wasserstoff erforderlich sind. 

ZEAG und DLR wollen mit dem Projekt, auch unter Einbindung verschiedener Hochschulen, Wissen erarbeiten, das die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines medien- und damit sektorenübergreifenden Energiesystems auf Basis von Wasserstoff zu bewerten hilft.

Das Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier auf der ZEAG-Website und im Internet unter www.h2orizon.de.

H2ORIZON – Wegweisendes Wasserstoff-Projekt in der Region Heilbronn-Franken

Die ZEAG Energie AG und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln im Rahmen der Forschungsplattform H2ORIZON ein neuartiges Energiesystem. Ziel des Projektes ist es, die Stromproduktion aus dem angrenzenden Windpark Harthäuser Wald für die Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab zu nutzen.

Der so erzeugte Wasserstoff soll für verschiedene Sektoren, wie Mobilität, Wärme oder industrielle Anwendungen zur Verfügung gestellt sowie direkt an den Prüfständen des DLR Lampoldshausen genutzt werden. H2ORIZON wird damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Baden-Württemberg leisten.

Aus Wind wird Wasserstoff

Seit Ende 2015 produziert die ZEAG Energie AG im Harthäuser Wald Strom aus Windkraft und das in unmittelbarer Nähe um DLR Standort Lampoldshausen. Das DLR Lampoldshausen, das für die Prüfstände der Raketentriebwerke Wasserstoff in großen Mengen benötigt, zählt seit 50 Jahren zu den größten Wasserstoffnutzern in Europa und verfügt über nahezu unvergleichliches Know-how sowie eine einmalige Wasserstoffinfrastruktur. Bereits 2012 entstand die Idee, den regenerativ erzeugten Strom vor Ort zu nutzen, um mit Hilfe von Elektrolyse Wasserstoff zu produzieren – also Wasser in gasförmigen Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Auf diese Weise wird aus Wind »grüner Wasserstoff« mit einer nahezu makellosen CO2-Bilanz.

Die einmalige Konstellation an Kompetenz und räumlicher Nähe ermöglicht es nun, dass ZEAG und DLR einen Meilenstein in der Energiewende Baden-Württembergs in die Praxis umsetzen. Bereits Ende 2017 soll die Anlage in Betrieb genommen werden.

ZEAG investiert 5 Millionen Euro

Insgesamt wird mit einer jährlichen Wasserstoff-Produktion von 18 bis 23 Tonnen gerechnet. Ein wesentlicher Teil davon soll in die Mobilitätsanwendungen fließen, als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge. Darüber hinaus steht der »grüne« Wasserstoff auch für die Forschung und Entwicklung am Standort Lampoldshausen zur Verfügung - für die Prüfstände des DLR und weitere Industriepartner. H2ORIZON unterstützt damit den systematischen Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Baden-Württemberg.

Auch werden auf dem Gelände des DLR zwei moderne Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 1,4 MW errichtet, die testweise mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden können und damit eine innovative und zukunftsfähige Wärmeversorgung der rund 700 Arbeitsplätze sicherstellen.

Insgesamt investiert die ZEAG über 5 Mio. Euro in das Gesamtprojekt. Eine Investition, die auch der ansässigen Industrie, den Gemeinden und der Region zugutekommt, so Eckard Veil, Vorstand der ZEAG Energie AG.

Wasserstoff bietet eines der größten Speicherpotenziale

Effiziente Methoden zur Stromspeicherung stellen einen wichtigen Faktor dar, um die Energiewende mit voller Kraft vorantreiben zu können. Wasserstoff bietet, neben Erdgas (Methan) eines der größten Speicherpotenziale. Hinzu kommt, dass Wasserstoff nahezu ohne Schadstoffe zu Wasser verbrennt, keine Treibhausgase entstehen und damit in Brennzellen, wie einem Fahrzeug oder einer Heizung mit hohem Wirkungsgrad direkt eingesetzt werden kann.

Im Rahmen von H2ORIZON werden Energiesysteme entwickelt, erprobt und eingesetzt, die für die regenerative Produktion, Speicherung sowie den sinnvollen Einsatz von Wasserstoff erforderlich sind. 

ZEAG und DLR wollen mit dem Projekt, auch unter Einbindung verschiedener Hochschulen, Wissen erarbeiten, das die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines medien- und damit sektorenübergreifenden Energiesystems auf Basis von Wasserstoff zu bewerten hilft.

Das Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier auf der ZEAG-Website und im Internet unter www.h2orizon.de.