H2ORIZON und Wasserstoff

Wasserstoff - Energieträger der Zukunft: Politiker zu Besuch

Wasserstoff ist ein Energieträger der Zukunft. Das ist auch der Tenor gleich mehrerer Veranstaltungen, bei denen die ZEAG eingeladen war, gemeinsam mit Politikern zu diskutieren.

So ging es am Freitag, den 2. August im Pavillon "Treffpunkt Baden-Württemberg" auf dem BUGA-Gelände um die Mobilität der Zukunft.

Auf dem Podium diskutierten Klaus Schäfer (stellv. Standortleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR), Karl Greißing (Umweltministerium), Claus Flore (ZEAG Unternehmensentwicklung) und Bartholomäus Warsowicz (Head of Technology der Netze BW) beim Gastgeber e-mobil bw.

Wasserstoff, da wurde man sich einig, bietet großes Potenzial gleich in doppelter Hinsicht - als Energieträger und gleichzeitig als Energiespeicher-Medium. So können mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen emissionsfreie LKW, Züge, Flurförderzeuge und PKW auf die Straße bringen. Auch in Blockheizkraftwerken, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, kann heute schon bis zu 60% Wasserstoff eingesetzt werden.

Für die Energiewirtschaft sei Wasserstoff jedoch besonders wichtig als Speichermedium für große Mengen an Energie, die beispielsweise aus Wind- und Photovoltaik-Anlagen stammt. Da diese Art der Stromerzeugung "volatil" ist, also wetterbedingt der Strom teilweise mit Unterbrechungen erzeugt wird, können Speicher hier für den nötigen Ausgleich sorgen, wenn der Wind mal nicht so weht.

Um den Ausbau der Wasserstoffproduktion voranzutreiben, bedürfe es eines klareren Bekenntnisses der Politik sowie einer entsprechenden  Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der EEG-Besteuerung.

Die ZEAG hat am Standort des DLR in Lampoldshausen im H2ORIZON-Projekt einen Elektrolyseur mit 1 MW Leistung installiert, der mittels grünen Windstroms aus dem nahen Windpark Harthäuser Wald Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet. Der DLR benötigt diesen grünen Wasserstoff für seine Tests an ARIANE-Triebwerken. Die ZEAG wird den erzeugten Wasserstoff zudem für zwei BHKWs nutzen, die die Gebäude des DLR mit Wärme versorgen. Ein spezieller Trailer steht bereit, um überschüssigen Wasserstoff auch an die Automobilindustrie zu liefern.

Im Rahmen eines Besuches im DLR machten sich am 7. August die Wirtschaftsministerin Baden-Württembergs, Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und die Landtagsabgeordnete Isabell Huber ein Bild zum Thema Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Auch hier konnte die ZEAG mit ihren Erfahrungen im H2ORIZON-Projekt wichtige Impulse an die Landespolitik weitergeben.

Vor dem Elektrolyseur

Ministerin Hoffmeister-Kraut und Landtagsabgeordnete Huber, H2ORIZON-Projektleiterin Isabelle Tuchek

e-mobil bw lädt ein zur Podiumsdiskussion

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